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Forchbahn

Geschichte der Forchbahn


Ein paar Informationen zu der Forchbahn

Im Jahre 1836 wurde eine Postkutschenverbindung von Zürich über die Forch bis nach Wald geschaffen. Die Kutsche mit 4 Pferden verliess Wald 3 Uhr morgens, nach dem Pferdewechsel in Esslingen erreichte diese dann Zürich Paradeplatz um 8 Uhr Vormittags. Die Rückfahrt war um am Nachmittag um 4 Uhr. Dies nur 2 mal die Woche. Da der Pferdekutschenbetrieb den Personenverkehr bald nicht mehr bewältigen konnte wurde ab 1905 der Autobusbetrieb mit 2 Bussen aufgenommen. Zu der Zeit stand auch ein Gesuch zum Bau der Uster - Oetwil - Bahn zur Diskussion. Nachdem dem Autobus auch die Beförderung der Post übertragen wurde kam das Aus für die Kutsche am 1.Juni 1906. Später musste ein dritter Bus besorgt werden um dem steigenden Bedürfnis gerecht zu werden, jedenfalls war der Nachweis eines starken Verkehrsbedürfnisses erbracht und der Weg zur Bahn eingeläutet. Am 29. Nov. 1912 nahm diese den Betrieb auf. Die Fahrzeit 1h 7min. Im Jahre 1948 wurden die beiden BFe 4/4 Nr.9 und Nr.10 abgeliefert. Die an die Forchbahn anschliessenden Uster - Oetwil - Bahn UOe und die Wetzikon - Meilen - Bahn WMB befanden sich in Auflösung so bestanden 1950 auch Pläne die Forchbahn stillzulegen und durch Autobusse zu ersetzen. So wurde vom 6.- 19. November 1950 ein Probebetrieb mit VBZ Bussen durchgeführt. Die Strasse war auf 12.4 km Länge nur 6 m breit der geteerte Bereich 4,5 m die anderen 1.5 m beansprucht das Bahntrassee. Ein Kreuzen von 2 Autobussen war unmöglich. Die Schlussfolgerung des Berichtes war. "Die Bahn ist die beste Lösung, wenn sie von der Strasse getrennt und modernisiert wird."


Die Bahn startet in Zürich Stadelhofen und fährt zusammen mit der Strassenbahn 3.4 km zur Realp. Hier wechselt die Bahn einmal zum Eigentrassee mit Zugsicherung ZSL90 anderseits auch die Spannung von 600 VDC im Stadtnetz zu 1200 VDC im Überlandbahnnetz. Nach der Station Waltikon wird die Bahn zur Metro im 1758 m langen Tunnel befinden sich die Stationen Zumikon und Maiacher. Nach dem Tunnel, nach der Station Neue Forch, wird das Trassee einspurig. Hier hat die Bahn auch ihren höchsten Punkt von 672.2 müM erreicht. Von hier folgt der Abstieg nach Esslingen auf 474.5 müM. Hier endet die Bahn nach 16599 Metern. Die Bahn hat 53 Weichen und eine DKW. 12 gesicherte und 41 ungesicherte Bahnübergänge und 411 Fahrleitungs-
masten auf dem Eigentrassee. Die grösste Steigung ist in der Waldburgkurve mit 69.2 Promille. Der minimale Kurvenradius beträgt 18 m im Stadtnetz und auf der Strecke 63 m. Die beiden Tunnels umfassen in Zumikon 1758 m in Scheuren 282 m. Es fahren 21 Lokführer für die Bahn.
Für die Nummer 12, 13 und 105 ist heute die letzte Fahrt. Weshalb nicht eine einzige Komposition bleiben darf weiss niemand so recht. Kein Geld kein Platz. Entwicklungshilfe nennen es die einen, kunstvolle Entsorgung die anderen. Man muss wohl selber am Kontroller gesessen haben, um zu verstehen was hier verloren geht.


Quelle: Foto > Admin 2004© (17.10.2004) | Text > André Wetli 2004© http://mypage.bluewin.ch/a-z/andrewetli/index3.html

Vom beschaulichen Ausflugstram zur zeitgemässen Vorortsbahn

Die schon ab 1836 auf der Forchstrasse nach Fahrplan verkehrenden Postkutschen und Autobusse (ab 1905 zwischen Zürich und Egg) können bestimmt als Vorläufer der heutigen Forchbahn angesehen werden! Und obwohl bereits um die Jahrhundertwende verschiedene Bahnprojekte zur Erschliessung des Forchgebietes zur Diskussion stehen, fällt der Startschuss für den Aufbau einer Bahnverbindung erst 1907. Dann nämlich erteilen Bund und Kanton die Betriebskonzession für den Bahnbetrieb. Drei Jahre später, nach Gründung der Forchbahn AG am 10. Juni 1910, wird mit dem Bau der rund 16 km langen Strecke begonnen.


Am 27. November 1912 nimmt die von Beginn an elektrisch betriebene Forchbahn zwischen Zürich-
Stadelhofen und Esslingen den Betrieb auf. Für diese Strecke benötigt die Bahn damals 67 Minuten – heute, im Jahr 2002, dauert die Fahrt noch 36 Minuten. Transportiert werden nicht nur Personen, sondern auch Güter, beispielsweise Vieh und Milch. Die Fahrzeuge für den Personenverkehr tragen eine blau-weisse Lackierung, was damals bei den meisten Schweizer Lokalbahnen üblich war.

Schon 1949 erwächst dem Bahnbetrieb Konkurrenz durch den wachsenden Strassenverkehr, dafür verlagert sich der Personentransport von AusflüglerInnen zu PendlerInnen. 1950 wird während zweier Wochen versuchsweise auf Autobusbetrieb umgestellt. Im Gegensatz zu den weiteren regionalen Tram- und Strassenbahnbetrieben verlaufen die Versuche wenig zufrieden stellend: Der Entschluss, nicht auf Autobusbetrieb umzusteigen, sondern in die Modernisierung der Forchbahn zu investieren, wird gefällt. Bis Ende der 1950er Jahre wird die Schienenführung vom Strassenverkehr getrennt. Die Forchgegend ist schon längst bevorzugtes Wohngebiet geworden und PendlerInnen profitieren genauso wie AusflüglerInnen vom Ausbau des Angebots. Der Güterverkehr wird allerdings 1966 von der Schiene auf die Strasse verlegt – was aber Kapazitätssteigerungen im Personenverkehr ermöglicht. 1970 können die neu erstellten Betriebsgebäude auf der Forch eingeweiht werden. Neben der Depotanlage wurde das Stationsgebäude neu errichtet. 1973 beginnen die Bauarbeiten für die Untertunnelung von Zumikon. Dies ist ein weiterer Schritt einer kontinuierlichen Modernisierung, die der Forchbahn bis 1979 die durchgehende Doppelspur zwischen Zürich und Neue Forch bringt und den Fahrzeugpark Schritt für Schritt erneuern wird. Die regionalen Verkehrsbetriebe des Kantons Zürich schliessen sich 1990 zum Zürcher Verkehrsverbund zusammen und die Forchbahn wird zur S-Bahn (S18) im Liniennetz des Verkehrsverbunds. In den 90er Jahren werden verschiedene bauliche Massnahmen getroffen, um das Angebot der Forchbahn noch attraktiver zu machen. So wird 1995 der neue Endbahnhof in Esslingen eingeweiht, 1996 ein modernes Zugsicherungssystem in Betrieb genommen und 1998 eine zusätzliche, unterirdisch gelegene Wagenhalle eröffnet.


Am 27. November 2002 kann die Forchbahn ihr 90-jähriges Jubiläum feiern – das Ausflugstram vom Beginn des letzten Jahrhunderts ist zur modernen Vorortsbahn des neuen Jahrtausends geworden!

Quelle: Foto/Text > Forchbahn 2006© http://www.forchbahn.ch/index.php/item/263

 
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